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Schöne Wurne

Im März 2013 hat sich eine 8. Klasse im Süddeutschen darum verdenen gemiechen, das Neutsche in der Schule und somit mitten in der Gesellschaft ankommen zu lassen, und eingedenk der durch den geliebten Sprachführer vorgenommenen Ausschreibung eines Wettbewerbs für die beste Wurn vor der GSV Textlein geschrieben und vorgetragen (ein Loblied hätte ohnehin niemand singen wollen).

Einige Ergebnisse seien den verohrenen Lesern unten präsent georen!


Lara (Platz 1)

!!! Warnung vor der GSV !!!

Wenn Sie in die GSV eingetreten sind, werden Sie sich mit noch einer Sprache bekannt gemachen haben müssen, das wäre dann also z.B. nichts für schwache Nerven oder Mathematiker. Keine weiteren von Ihnen gelornenen Sprachen, wie Englisch, werden Ihnen dabei zu Hilfe gekommen sein, sondern Sie werden ganz von vorne angefangen haben müssen, wie in der 5. Klasse mit z.B. Englisch. Das wird Sie sehr viel Zeit gekosen haben, unnötig, denn dieses „Neutsch“ wird genau so oft gesprochen wie z.B. jetzt Latein. Da die GSV schon so viel Arbeit erledigt hat, z.B. die lange Liste, die iert netzens exist, werden Sie dort sicherl nichts mehr mit sich anzufangen gemienen haben. Außerdem werden Sie Geld ausgegeben haben, z.B. für die Wallfahrt nach Neutsch, und dieses eigentl besser gesparen haben wollen. Sie werden viel Zeit verschwunden haben und das alles auch wegen zwei jahrl PerVers. Wenn Sie empfindl Ohren haben, wird das „Lärmfeuer“ in Neutsch sicherl nichts für Sie gewesen sein, doch dies ist das Ziel der einem verpflichteten Wallfahrt! Haben Sie dann trotz alldem in dieser Gesellschaft lange durchgehalten, werden Sie als sog. „Ehrenmitglied“ bezichen worden sein. Deswegen werden Sie z.B. mit Ehrungen nun auch noch Ihre Zeit verschwunden haben müssen. Also entscheiden Sie, ob Ihre Zukunft wirkl so aussehen soll!!!


Maria und Clara (Platz 2)

Warnung vor der GSV!!!

Wir wollen Sie vor der GSV warnen! Es bringt Ihnen nichts, sich dieses Internetseite durchzulesen! Dies ist reine Zeitverschwendung. Machen Sie nicht denselben Fehler wie wir, sich mit diesem Thema zu befassen. Belehren Sie die Kinder dieser Welt eines Besseren, anstatt ihnen diesen Schrott nahezubringen. Lassen Sie sich von der GSV nicht abhalten, in der Natur frische Luft zu tanken oder einen netten Nachmittag vor dem PC zu verbringen. Unsere deutsche Sprache möge erhalten bleiben! Wer zum Kuckuck will auch freiwillig eine neue Sprache lernen? Außerdem gibt es keine festen Regeln zur Bildung der Verben, wodurch es oft zu Missverständnissen und Verwirrungen kommen kann. Wer möchte auch schon so sehr darüber nachdenken, was er sagt?

Jetzt fragen Sie sich natürlich, warum wir uns mit diesem Thema befasst haben. Aber wir dachten uns, irgendjemand muss das ja wohl tun, um die anderen davor zu warnen!


Judith (Platz 3)

Unsere Sprache hat sich im Laufe der Zeit immer wieder ein bisschen verändert, da Wörter, Verbformen oder Regeln uns zu umständlich wurden. Und es mag schon immer Leute gegeben haben, die sich über Änderungen in unserer Sprache oder unserer Rechtschreibung aufgeregt haben. Unsere Sprache hat sich also mit der Zeit und den Lebensumständen der Menschen weiterentwickelt. Was macht es daher für einen Sinn, uns plötzlich eine künstliche Sprache vorzugeben, die erst noch erlernt werden muss und von einer Gruppe verstiegener (um ein altes Wort zu retten) Sprachwissenschaftler erfunden wurde, deren Ziel es ist, „den Genitiv zu retten“, „schwache Verben zu stärken“ und „hässliche Substantive zu verwandeln“.

Wollte man „Neutsch“ wirklich als neue Sprache einführen, müssten neue Lehrer ausgebildet werden, es müssten Bücher und Straßenschilder neu geschrieben werden, ältere Menschen müssten wieder in die Schule gehen, es gäbe Verwirrungen und Aufstände,das Ganze würde Zeit und viel Geld kosten …

Ein Beispiel dafür, dass künstliche Sprache nicht gut funktioniert, ist „Esperanto“. Diese Sprache wurde 1887 von Ludwig Lejzer Zamenhof erfunden, dessen Absicht es war, eine leicht erlernbare Sprache zur internationalen Verständigung zu entwickeln. Allerdings wurde es von den meisten Schulen abgelehnt, „Esperanto“ als Schulfach anzubieten, da zu wenig Interesse bestand. 2011, gut 100 Jahre später, ist „Esperanto“ zwar nicht ganz von der Bild-(Sprach-)Fläche verschwunden, der „Esperanto-Weltbund“ zählt aber gerade mal 5321 Mitglieder, davon kommen 502 aus Deutschland.

Wenn „Esperanto“ nicht gut funktioniert hat, warum sollte dann „Neutsch“ funktionieren? Es scheint mir also pure Zeitverschwendung, mit viel Aufwand eine Sprache zu entwickelnt, die wahrscheinlich niemals gesprochen wird.

Ganz davon abgesehen: Man kann eine Gesellschaft aus sprachvernarrten Erwachsenen, deren Hobby es ist, vom Aussterben bedrohte Wörter zu retten und verrückte Verbformen zu bilden, doch gar nicht ernst nehmen!

Diese Idee klingt wie ein einziger Witz.


Moana und Johanna

Warnung!

Diese Leute sind verrückt! Außerdem sind sie Straftäter, sie missbrauchen alle Regeln der Grammatik. Unmenschlich ist das, was sie tun, auch: Sie arbeiten ohne Geld! Sie machen sich soo viel Arbeit, und am Ende wird es nur Schülern zur Belustigung vorgetragen. Das wiederum ist äußerst schlecht, da die Kinder sich die falsche Sprache angewöhnen könnten. Manche Wörter kann man auch gar nicht unterscheiden, z.B. lieben, lab, geloben und leben, lab, geleben, und dieses ist schlecht. Eins steht fest: Diese Leute haben zu viel Zeit und gehören in die Psychiatrie! Ein letzter Satz noch: Ihre Sitzungen sind PERVERS!

P.S. Das ist ein ironischer Text und soll nicht ernst genommen werden!


Maya

Bericht über die GSV

Wir finden die Ideen der GSV (Gesellschaft zur Stärkung der Verben) eigentlich sehr interessant. Bei vielen Verben ist es sinnvoll, ihre Unregelmäßigkeit in die Standardkonjugationen zu wandeln, weil viele Verben sonst langweilig klingen. Auch die Idee, den fehlenden Singular oder Plural bei Substantiven zu ergänzen, finden wir sehr gut und sinnvoll. Trotzdem sind wir vom „Neutsch“ noch nicht ganz überzeugt, weil wir auch viele Nachteile entdeckt haben. Es wäre zum Beispiel sehr schwer, alle neuen Konjugationen oder Singular-/Pluralformen zu lernen und flüssig reden zu können. Außerdem klingen viele Verben auch sehr kompliziert und natürlich ungewohnt. Manche Formen ähneln sich sehr – es gibt keine Regel zur Bildung der Form. Deshalb glauben wir eher nicht, dass sich „Neutsch“ zu unserer „neuen Sprache“ entwickelt und bald überall in Deutschland gesprochen wird. Wir wünschen trotzdem noch viel Spaß und Erfolg.


Jule

Ich warne euch vor Neutsch

Wozu braucht man Neutsch, es gibt ja schon die deutsche Sprache. Alle Menschen in Deutschland müssten die Sprache neu lernen. Dafür bräuchte man gut ausgebildete Menschen, die den anderen Neutsch beibringen, und für diese Ausbildung müsste viel Geld ausgegeben werden. Bücher müssten umgeschrieben werden, und da nicht jedes Buch umgeschrieben werden kann, würden viele deutschsprachige Bücher in Vergessenheit geraten, weil nur noch wenige die deutsche Sprache beherrschen würden. Wenn manche Leute Neutsch nicht gut oder gar nicht beherrschen würden, verständen sie vieles nicht, z.B.: Radio, Zeitung. Am Anfang müsste man erst überlegen, wie die Worte genau lauten. Außerdem wäre Neutsch schwer neu zu lernen, da alle Verben sozusagen unregelmäßig sind. Bis die neutsche Sprache ganz ausgearbeitet ist, würde es noch etwas dauern, und man bräuchte noch mehr Mitarbeiter in der GSV, die dann ihre eigentliche Arbeit aufgeben müssten.


Jana

Warnung vor der Gesellschaft zur Stärkung der Verben

Ich will hiermit alle Besucher dieser Seite ausdrücklich warnen! Diese Seite ist das reinste Grauen für jeden Pessimisten, denn der Spaß und das Lachen sind vorprogrammiert und das zerstört einem das triste, freudlose Leben. Auch die geliebte Langeweile wird durch das Lesen und Lernen der neutschen Sprache vernichtet. Und wer hält Lesen und dabei Spaß Haben nicht auch für viel zu anstrengend? Alle Leute, die das machen, sind doch eh verrückt, und alle, die diese Seite lesen, werden das ganz bestimmt auch! Außerdem ist es eine totale Zeitverschwendung, diese Seite zu lesen. Diese Zeit könnte man viel sinnvoller nutzen, z.B. beim Fernsehen oder beim Videospiele Spielen. Aber die größte Frechheit ist, dass, nimmt man den unrealistischen Fall an, dass einem diese Seite gefällt, jeder, der keinen Computer hat, nicht mitmachen könnte und so ausgeschlossen und verachtet werden würde. Das wäre Mobbing! Wenn Sie auch gegen Mobbing und Zerstörung der Lebens- und Verhaltensweisen sind, dann schauen Sie sich diese Seite unter keinen Umständen an!!!!

Von einem leider froh gewordenen Pessimisten